Denkmäler in Dolní Kounice

Klášter Rosa coeli

Kloster Rosa Coeli

Es befindet sich auf dem rechten Ufer des Flusses. Es wurde im Jahre 1181 von Wilhelm aus Pulin für Schwestern des Prämonstratenserordens gegründet. In den Jahren 1330 bis 1390 wurde ein umfangreicher Umbau im gotischen Stil durchgeführt, der die gegenwärtige Form prägte. Während der Hussitenkriege wurde es niedergebrannt und danach erfolgte sein Niedergang. Den Versuch einer Renovierung am Ende des 17. Jahrhunderts unterbrach das Feuer im Jahre 1703. Seit der Zeit verfiel es allmählich und im Jahre 1808 wurde es von den Prämonstratensern in weltliche Hände verkauft. In dieser Zeit ist das Objekt zugänglich gemacht worden und wurde für Kulturzwecke genutzt.

Zámek

Schloss

Das Schloss war ursprünglich als Burg zur Verteidigung des Klosters bestimmt. Seine gegenwärtige Monumentalform mit einer ausgedehnten Befestigung wurde ihm durch die Umbauten in den Jahren 1532 bis 1552 gegeben, als es im Besitz von Jiri Zabka von Limberk war und in den Jahren 1588 bis 1604 von Bernard Drnovsky aus Drnovice. Heute is das Objekt in Privathänden.

Synagoga

Jüdische Synagoge und Ghetto

Die Synagoge wurde im Jahre 1652 gebaut und ist somit eine der ältesten Synagogen in Mähren. Die Umgebung der Synagoge mit gut erhaltenen Gässchen war früher eine selbständige jüdische Gemeinde.

Židovský høbitov

Jüdischer Friedhof

Dieser wurde im Jahre 1680 am Südrande der Stadt nach der Auflösung des alteren Friedhofes gegründet. Der ältere Friedhof befand sich aber auf einem anderen Platz. Er enthält wertvolle Barock- und klassizistische Grabsteine.

Poutní kaple sv. Antonína

Sankt-Anton-Pilgerkapelle

Diese ausdruckvollste Kounicer Dominante wurde im Jahre 1757 von Frantisek Antonin Grim gebaut. Zur Kapelle führt aus der Stadt ein Kreuzweg mit 14 Stationen. Der traditionelle Kirtag findet immer im Juni zu Sankt Antonin statt.

Kostel sv. Fabiána a Šebestiána a sv. Barbory

Kirche von Sankt Fabian und Sebastian und Sankt Barbara

Ursprünglich eine evangelische Kirche wurde diese im 17. Jahrhundert zur gegenwartige Form umgebaut. Zur Zeit dient sie der orthodoxen Kirchengemeinde, die ihre generelle Renovierung angefangen hat.


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