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TIC der Stadt Dolní Kounice
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Miloslava Rýdlová,
TIC der Stadt Dolní Kounice
1. Mai–30. September Sa, So 10:00–17:30
5. 7., 6. 7. 2010: 10:00–17:30
Die altertümliche Stadt Dolní Kounice befindet sich 25 km südwestlich von Brünn im Tal des Flusses Jihlava. In der Stadt kann man viele Denkmäler versichedener Epochen finden – die Pilgerkirche von St. Antonin, die romantische Ruine des Klosters Rosa coeli, das Schloss, die Jüdische Synagoge und den Jüdischen Friedhof, einige Kirchen und Kapellen, historische Bürgerhäuser und nicht zuletzt Steinkreuze und eine Martersäule, die an den Wegen stehen.
Die Anziehungskraft dieser Stadt erhöhen ausgedehnte Obstgarten und fruchtbare Weinberge, auf denen der berühmte Wein Frankovka gedeiht.
Der Besucher, der nach Dolní Kounice kommt, sieht auf dem Berg über der Stadt die Pilgerkirche von St. Antonin, die im Jahr 1757 von František Antonín Grim gebaut wurde. Zur Kapelle führt aus der Stadt ein Kreuzweg mit 14 Stationen. Der traditionelle Kirchtag findet immer im Juni zu Sankt Antonin statt.
Wie ein Gegenpol türmt auf dem umgekehrten Hügel umfassende Silhouette des Schlosses. Diese bedeutende Sehenswürdigkeit war ursprünglich als Burg zur Verteidigung des Klosters bestimmt. Seine gegenwärtige Monumentalform mit einer ausgedehnten Befestigung wurde ihm durch die Umbauten in den Jahren 1532 bis 1552 gegeben, als es im Besitz von Jiri Zabka von Limberk war und in den Jahren 1588 bis 1604 von Bernard Drnovsky aus Drnovice. Heute ist das Objekt in Privathänden.
Unter dem Schloss befindet sich ersichtlich die wertvollste und bedeutendste historische Sehenswürdigkeit der Stadt – die einzelne Ruine des Klosters „Rosa coeli“ (Die Himmlische Rose). Das Kloster wurde im Jahre 1181 von Wilhelm aus Pulín gegründet für Schwestern des Prämonstratenserordens. Wilhelm aus Pulin musste dieses Kloster bauen, weil er von Papst eine Strafe bekam – er plünderte Klöster und Kirchen in Österreich. In den Jahren 1330 bis 1390 wurde ein umfangreicher Umbau im gotischen Stil durchgeführt, der die gegenwärtige Form prägte. Aus dieser Zeit sind im Kloster jetzt Schäfte, Konsolen und Gewölbe gut erhalten.Während der Hussitenkriege wurde das Kloster niedergebrannt (1423) und danach erfolgte sein Niedergang. Den Versuch einer Renovierung am Ende des 17. Jahrhunderts unterbrach das Feuer im Jahre 1703. Seit der Zeit verfiel es allmählich und im Jahre 1808 wurde es von den Prämonstratensern in weltliche Hände verkauft. In dieser Zeit ist das Objekt zugänglich gemacht worden und wurde für Kulturzwecke genutzt.
Die meisten Denkmäler gibt es auf dem Masarykplatz und in der nahen Umgebung. Auf der östlichen Seite des Platzes befindet sich die St. Peter und Paul-Kirche. Sie wurde im neorenaissancen Stil zwischen den Jahren 1877–1879 gebaut. Hinter der Kirche auf mildem Hügel steht ein weiteres kirchliches Denkmal – eine Kirche, die dem St. Fabian und Sebastian und der St. Barbora eigeweiht wurde. Diese – ursprünglich evangelische Kirche wurde im 17. Jahrhundert zur gegenwärtigen Form umgebaut. Zurzeit dient sie der orthodoxen Kirchengemeinde, die ihre generelle Renovierung angefangen hat.
Am westlichen Rande des Masarykplatzes gibt es eine wertvolle jüdische Synagoge. Die Synagoge wurde im Jahre 1652 gebaut und ist somit einer der ältesten Synagogen in Mähren geworden. Die Umgebung der Synagoge mit gut erhaltenen Gässchen war früher eine selbständige jüdische Gemeinde. Im Jahre 1848 in Dolní Kounice lebten etwa 650 Juden. Während des zweiten Weltkriegs in Dolní Kounice lebten 57 Juden. Alle wurde nach Theresienstadt deportiert. Überlebte nur eine Frau-Ruth Morgenstern, die jetzt in Brünn lebt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Synagoge als Gemüselager, im Jahr 1991 begann man mit der Rekonstruktion, die im Jahr 2004 abgeschlossen wurde. Seit dieser Zeit ist die Synagoge den Touristen erschlossen und man veranstaltet dort verschiedene Kulturzwecke.
Gleich über der Synagoge auf dem Südrande der Stadt gibt es auch einen jüdischen Friedhof aus dem Jahr 1680 – dort kann man etwa 1500 Grabmäler finden. Ein von bedeutendsten Grabmälern ist jenes, das der Familie Kreisky gehört – das sind die Verwandten des ehemaligen österreichischen Kanzler Bruno Kreisky, der Dolní Kounice auch besucht hat.
Auf dem Platz und in den anliegenden Straßen sind einige gut erhaltene Renaissance- und Barockhäuser – hauptsächlich in der Straße Tovární und Hlavní.
Am Friedensplatz, der am linken Ufer des Flusses liegt, befindet sich spätgotische Kapelle von Johanes der Täufer wie ein Nachlass des im Jahr 1947 abgestellten Friedhofs.
In der Umgebung der Stadt kann man einige Steinkreuze und Mariensäule finden, bei denen heimliche Gänge aus Kloster oder Schloss münden sollten.
Der Besuch in Dolní Kounice liesst dank geistiger und materieller Kultur der altertümlichen Stadt und auch dank einer itzung im Weinkeller in jedem Besucher ein unvergessliches Erlebnis hinter.